Chancen auf die erste Schneedecke im Tiefland

Bisher ging es immer nur um die Frage, ob man im Tiefland Flocken sieht - jetzt geht es um die erste Schneedecke. Zumindest zwei Gründe sprechen dafür

  • Die Luft wird kälter: Die Temperaturen liegen ab Mittwochabend bis Donnerstag früh auch im Siegtal östlich von Eitorf nur noch knapp über 0 Grad.
  • Niederschläge in Sicht:  Spätestens in der Nacht zum Donnerstag bringt ein Tief von Norden her Schneefälle bis ins Tiefland
  • Unsicher ist dagegen die Intensität und somit bleibt die Prognose wackelig. Bei Temperaturen von knapp über 0 in Verbindung mit dem nicht gefrorenen Boden braucht es entsprechend starken Schneefall.

 Die Chancen auf die erste dünne Schneedecke im Siegtal sind also größer als zuletzt. Dies betrifft aber vor allem die Regionen ab Eitorf ostwärts.  Weiter westlich Richtung Rhein sieht es schlechter aus. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Reichlich Neuschnee im Bergland

Schon am Donnerstag tagsüber steigt die die Frostgrenze wieder auf rund 300 Meter Höhe an und weiter unten wird es dann eher die nasskalte Variante mit Schneeregen und nassem Schneefall geben. Richtig viel Neuschnee ist dann im Bergland drin. Einige Wettermodelle rechnen bis Freitagabend in den Höhenlagen 10 bis knapp 15 Zentimeter Neuschnee. Örtlich ist vielleicht sogar noch mehr drin.

Auf den Straßen muss dort mit erheblicher Glätte gerechnet werden. Das betrifft wohl auch die Autobahnen A4 Richtung Olpe, die Sauerlandlinie A45 oder auch die A3 über den Westerwald.

Zum Wochenende wird es noch kälter. Bei Aufklaren gibt es auch im Tiefland knackigen Frost, allerdings bleibt es dann wieder durchweg trocken.

Fazit: In den ganz tiefen Lagen muss man hoffen. Weiter oben gibt es am Wochenende ein Wintermärchen mit dicker Schneedecke. Man kann dann nur appellieren, dass nicht alle am selben Ort rodeln, sonst droht wieder Chaos.


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